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Gerd Baumann & Gregor Hübner

Jeder ein Meister seines Fachs. Beide sowohl als Komponist als auch jeweils als Instrumentalist. „Pelikula“ zeigt nun erstmals auf CD und Vinyl, wie schön, zart und doch eindringlich es klingt, wenn das Überflieger-Duo Baumann und Hübner kompositorisch und spielend zusammenwirkt.

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Biografie

Einst hat ihr Engagement als Musiker zur Produktion des Stücks von Botho Strauß „Ein leichtes Spiel. Neun Personen einer Frau“ 2009 am Münchner Residenztheater die beiden zusammengebracht. Seitdem arbeiten sie immer wieder sehr erfolgreich gemeinsam, initiieren neue Musik-Projekte und schaffen dabei musikalische Höhepunkte, u.a. bereits 2010 für die Musik des preisgekrönten Films „Die Hebamme – Auf Leben und Tod“, eine deutsch-österreichische Koproduktion unter der Regie von Dagmar Hirtz mit der Schauspielerin Brigitte Hobmeier in der Hauptrolle. Diese mitunter sehr bewegende, kongenial an der dramatischen Handlung entlangführende Filmmusik von Baumann und Hübner ist der schöpferische Ausgangspunkt für ihre weitere Arbeit zu „Pelikula“.

 

Und so wachsen bei diesem Album sporadische Notizen wie in einem musikalischen Stenogrammheft im freundschaftlichen Zusammenspiel der beiden Vollblutmusiker zu etwas zusammen, das man als epische Miniaturen umschreiben möchte. Kleine, mit feinen Strichen gefertigte Zeichnungen, in denen schon im Ansatz farbenprächtige Gemälde schlummern und dann hörbar gemacht werden. Mal sind es große Sound-Landschaften, die anmutig wie während einer Nachtfahrt durch die sondierenden Lichtkegel der Autoscheinwerfer huschen, und dann wieder in einem Klangspiel ruhen, das sich zart auf die damit erzählten Geschichten legt. Geschichten, die auch mal Kompositionen entlehnt sind, an denen Baumann und Hübner völlig unabhängig voneinander gearbeitet hatten, bevor sie in gemeinsamen Sessions eine neue erzählen ließen.

 

Diese neue Geschichte handelt von zwei hochkarätigen und vielbeschäftigten Musikern, die einander und ihre jeweilige Arbeit sehr schätzen. Beide sind Lehrende an der Hochschule für Musik und Theater München, beide mit wegweisender Inspirationsfähigkeit für zahlreiche JungmusikerInnen und deren oftmals grenzüberschreitender Visionen einer neuen Künstlergeneration. Bisweilen präsentieren Baumann und Hübner solche Visionen junger Musiker sogar auf gemeinsam organisierten Veranstaltungen, und diese sind dann stets überraschende musikalische Juwelen wie das alljährlich* stattfindende „Progressive Chamber Music Festival“ (München/New York).

 

Die auf diesem Album zu hörenden Aufnahmen sind indes Klang gewordene Ruhepole der beiden, zu denen sie sich über die Jahre verteilt nur hin und wieder, und ohne Produktionsdruck trafen. Die Namen mancher Stücke sind nahezu so poetisch klingend wie das Album selbst – Octavio, Sleep, Doula - letzteres eine Art dramaturgisches Herzstück des Albums, das sich, aus dem Altgriechischen stammend, auf die Figur der Helferin bei der Geburt bezieht. Mal überraschen die Titel und mal machen sie neugierig: Fogcutter? Ist das nicht ein Drink?... oder Hector La Voce? War das nicht der große puertoricanische Sänger, der? …  Jedes einzelne Werk hat seinen Hintergrund und seine ganz eigene, spannende Erzählung. Einfach reinhören! Die Sammlung insgesamt ist das wunderbare Zeugnis einer besonderen musikalischen Freundschaft und die große Freude am Zusammenspiel jenseits gewohnter Genres.

Kontakt

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